Fahrverbot Studerstrasse:

Ja oder Nein?

 

Momentan dient der Internet-Auftritt von Peter Steiger  auch einer im September 2019 abgeschlossenen Konsultativabstimmung. Sie gilt der seit Februar bestehenden Sperrung der Studerstrasse auf der Berner Engehalbinsel für Auto und Töffs. Grundlage ist ein Artikel im Quartierblatt Arena. Der gleiche Text ist auf den folgenden Seiten aufgeschaltet..

 

 

Das Ergebnis: vier von fünf lehnen die Sperrung ab

 

Rund 160 Personen haben geantwortet, die meisten beteiligten sich an der Online-Abstimmung auf dieser Webseite. 15 haben schriftlich ihre Meinung bekundet. Leider haben beide Seiten, die Ja- und die Neinsager, versucht, mit Mehrfachklicks zu manipulieren. Der Filter hat wohl nicht alle Schwindeleien erfasst. Doch bestätigen die vermutlich nicht getürkten schriftlichen Antworten die generelle Aussage: Vier von fünf lehnen die Sperrung der Studerstrasse für Autos und Töffs ab.

 

 

Der Leist kritisiert die Umfrage

 

Der Vorstand des Leists der Engehalbinsel kritisiert die Befragung heftig. In der Arena vom Dezember 2019 begründet er seine Ablehnung. Seine Argumente zusammengefasst: Die Stadt und der Leist habe mit viel Aufwand und Engagement die Sperrung als beste Lösung erarbeitet. Nun sei es nicht statthaft, diesen Beschluss zu hinterfragen. Die Umfrage sei überdies nicht repräsentativ.

 

Der Leist verweigert mir, mich in der Arena gegen diese Vorwürfe zu wehren. Ich habe mich deshalb entschlossen, die Arena-Redaktion zu verlassen. 

 

 

Meine Entgegnung zu den Vorwürfe des Leists

 

Ÿ- Ein Stück weit begreife ich die Reaktion des Leists. Da erarbeiten engagierte Leute zum vermeintlichen oder wirklichen Wohl des Quartiers eine neue Regelung. Und da will das Quartier dies nicht. Das frustriert. Aber in der grossen und kleinen Politik ist das halt so.

Ÿ- Ich habe die Pro- und Kontra-Argumente zeilengenau ausgewogen erfasst. Die städtische Verkehrsplanung hat den Text autorisiert. 
Ÿ- Ich habe erwähnt, dass der Leist die Sperrung befürwortet, dass er dabei mitgearbeitet hat und dass für ihn ein sicherer Schulweg mitentscheidend war.
Ÿ- Die Betroffenen einer Sperrung interessieren sich vor allem für die Auswirkungen - und nicht dafür, wie dieses Verbot entstanden ist. 

Ÿ- Die Schliessung beschäftigt die Bewohner – ein lebendiges Quartierblatt soll das aufgreifen. 

Ÿ- „Köpft den Boten, wenn er schlechte Nachrichten überbringt.“ Der Konflikt erinnert an den hässlichen alten Brauch. Die schlechte Nachricht: Das Quartier will die Sperrung nicht. 

 

 

 

 

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