Grüessech Mr. Walton


Wildwest-Parodie. Um 1910. Schrattigen erwartet einen im Wilden Westen reich gewordenen Mitbürger: Köbi Wälti, jetzt Jack Walton. Dieser will Schrattigen mit dem Bau einer Eisenbahn zu Wohlstand verhelfen. Die Schrattiger wollen,
dass sich Walton hier wie zu Hause fühlt. Deshalb spielen sie Cowboys, Sheriffs, leichte Saloon-Mädchen usw. Einzig Rösi bleibt skeptisch.
Gleichzeitig treibt ein Hochstapler sein Unwesen. Er gibt sich als reicher US- Rancher aus. Als er nach Schrattigen kommt, hält man ihn für Walton und überhäuft ihn mit Ehren und Wildwest-Getöse. Etwas später taucht ein unauffälliger Mann auf. Die Schrattiger verspotten ihn. Einzig Rösi kümmert sich um ihn. Sie ahnt: Es ist der echte Walton. Er und Rösi kommen sich näher.
Zu Ehren Waltons geben die Schrattiger ein Wildwest-Fest mit vollem Programm. Auf dem Höhepunkt stürzt die Polizei in den Saal. Anders als die Schrattiger vermuten ergreifen die Landjäger nicht den Neuankömmling, sondern den falschen Ehrengast. Der echte Walton und Rösi gehen ab: «Hie bruuche si kei Isebahn, sondern äs Schlussliecht», sagt er beim Hinausgehen.